Giganten der Meere

Giganten der Meere

Bereits seit langer Zeit herrscht in Ludwigshafen am Rhein eine Stimmung des Umbruchs. Neben dem neuen Bahnhof „Anschluss 2000“ und dem Walzmühlen-Zenter folgt nun die sogenannte Öffnung der Stadt zum Fluss hin. Direkt an den Ufern des Rheines gelegen, umgeben vom langsam dahintreibenden Wasser dieses altehrwürdigen Flusses, und dem Getummel der doch noch jungen Großstadt in der Pfalz, erhebt sich nun das neue Schmuckstück der Stadt, der Kern des städtebaulichen Großprojektes – die Rhein-Galerie.

Die Eröffnung des neuen Geschäftskomplexes stellt endlich den Abschluss einer jahrelangen Umbauphase dar, welche die komplette Innenstadt Ludwigshafens betraf. Überall herrschten Baustellen, Lärm und Verkehrsgedränge. Nun soll die Eröffnung der Rhein-Galerie und die Fertigstellung der Innenstadt ihren triumphalen Erfolg feiern, welcher ab dem 29. September 2010 beginnt und das neue Geschäftszentrum der ECE-Gruppe zum ersten mal seine Pforten öffnet.

Zur großen Eröffnung nun hat sich die Stadt Ludwigshafen etwas einfallen lassen, nämlich eine Outdoor-Ausstellung von großem Ausmaß. Hierzu hat die Firma Wolter-Design in Rehburg-Loccum seine Skulpturen zur Verfügung gestellt, deren Lebensraum normalerweise im tiefen Ozean zu finden ist, und welche nun der Stadt Ludwigshafen ihren Besuch abstatten, nämlich die Giganten der Meere, eine Sammlung großartiger Skulpturen von Meeresbewohnern, welche die nächsten Wochen in den innerstädtischen Bereichen zu sehen sind.

Der Transport der gigantischen Kunstwesen übernahm die Spedition INTERTRANS aus dem Ludwigshafener Stadtteil Mundenheim. Hierbei waren 3 große LKWs im Einsatz, nämlich 2 Sattelschlepper und 1 Jumbo. Diese Dimensionen waren auch berechtigt, bedenkt man, dass das größte Stück, der Haifisch, mit einer Länge von 10 Meter bereits die komplette Ladefläche eines der Fahrzeuge eingenommen hat.

Am Morgen des Freitag, dem 24.09.2010 begann das Abladen der Kunsttiere auf dem Berliner Platz im Herzen der Innenstadt, unweit der neu eröffnenden Rhein-Galerie. Hierzu stellten sich die LKW in einem Halbkreis auf. Ein gemieteter Autokran hievte nun Stück für Stück sämtliche Figuren und die dazugehörigen Einzelteile mit Hilfe von Mitarbeiter von Wolter-Design von den Ladeflächen und stellte diese erst einmal ab, denn den Transport und die Verteilung der Kunstwerke über die Innenstadt nahm dann, nachdem die Stücke alle heil und unversehrt ihren Bestimmungsort erreichten, die städtische Verwaltung in Angriff.

Bildergalerie

Hier ein paar ausgewählte Bilder von den Fahrzeugen und den Tieren beim Abladen. Um eine größere Ansicht zu erhalten, klicken Sie einfach auf das Bild.